Originals and beyond – Original transcriptions for piano duo


– Bayerischer Rundfunk BR-Klassik / Leporello 21.11.2014 (Thorsten Preuß – 2014.11.21)

Faszinierend, welche poetische Zwischentöne Takahashi und Lehmann Beethovens störrischer Fuge entlocken. Wie sie den Farbenreichtum und das breite dynamische Spektrum von Schumanns Orchestermusik aufs Klavier zaubern. Und vor Allem: wie sie Arnold Schönbergs Kammersymphonie mit virtuosem Feuer und tänzerischem Drive in eine spannende und mitreißende Geschichte verwandeln. […] Eine Klavier-CD, die einfach Freude macht – und bei der man die orchestralen Originale keine Sekunde vermisst.


– Pizzicato 26.12.2014 (Remy Franck – 2014.12.26)

Das Duo Takahashi-Lehmann entflechtet das komplexe Gewebe der Schönberg-Symphonie, verleiht ihr dadurch eine packende Intensität und viel Spannung, gepaart mit wundervoll lyrischen Momenten. Gleiches gilt für die eigentlich starre Struktur von Beethoven Opus 134, das hier mit Leben gefüllt wird und dessen formale Ketten musikalisch gesprengt werden. Robert Schumanns 2.Symphonie könnte bei diesem Duo glatt als große Sonate durchgehen.


– Fono Forum Februar 2015 (Frank Siebert – 2015.02.01)

(“Empfehlung des Monats”)

[…] Dieses Dichte und gegenseitige Bezugnahme in der Programmauswahl korrespondiert eindringlich mit dem hervorragend aufeinander abgestimmten Spiel des 2009 gegründeten Duos.Takahashi und Lehmann durchdringen die unterschiedlichen Sphären mit geistiger wie manueller Intensität, und es gelingt ihnen, den jeweilen Werkcharakter von Beethovens Sprödigkeit über Schumanns Enthusiasmus bis Schönbergs experimenteller Wucht unter dem Mikroskop der Klavierfassungen klar hervortreten zu lassen.


– The Guardian 08.02.2015 (Fiona Maddocks – 2015.02.08)

The revelation is Beethoven’s Grosse Fuge, intended as the final movement of his quartet Op.130. Percussive, dissonant, revolutionary and deftly played by this duo, it could have been written last week.


– Piano News März / April 2015 (Marco Frei – 2015.04.01.)

[…] die Fassungen für Klavierduo gewähren mehr noch unerhörte Einblick in die Partituren. […]
das gleichermaßen vergeistigte wie emphatische Spiel des Duos bringt die kühnste Abstraktion zum Glühen. Nichts klingt hier trocken und sperrig, sondern ist vom Feuer der Inspiration erfüllt […] Ein starkes CD-Debüt, Fortsetzung erwünscht


– Der neue Merker 21. Juli 2015 (Dr. Ingo Waltenberger – 2015.07.21)

Das Duo Takahashi/Lehmann liefert hier seine stärkste Leistung und differenziert dynamisch höchstmöglich bei sehr direktem Anschlag. […] Insgesamt sind beide CDs absolut empfehlenswert. Sie liefern neue Erkenntnisse zu scheinbar Altbekanntem, aber auch spannende musikhistorische Querbezüge.

Transcriptions and beyond – Works and transcriptions for piano duo


– concerti – Das Konzert- und Opernmagazin Juli / August 2015 (EW – 2015.07.01.)

Alles aus dieser komplexen Partitur klingt da differenziert: in den Phrasen gestisch fein ausgearbeitet, dramaturgisch mit Weitblick gestaltet, kraftvoll, mystisch, zärtlich, ekstatisch und mit Sinn fur klingende Raumwirkung. Fantastisch! Ebenso inspiriert gestaltet sich der Rest dieses Albums, das zu den großen Ereignissen dieses Jahres zählt.


– Neue Musikzeitung 07 / 2015 (Juan Martin Koch – 2015.07.01.)

Hervorragend programmiert und gespielt ist auch diese Klavierduo-CD, auf der Strawinskys “Concerto” und die Klavierfassung des “Sacre” zwei ausgezeichnete kürzere Werke umrahmen.


– pizzicato (Luxemburg) 15/08/2015 (Guy Engels / Alain Steffen – 2015.08.15)

Guy Engels:

Björn Lehmann und Norie Takahashi sind ein perfekt aufeinander abgestimmtes Doppel. […] Die beiden Pianisten spielen nicht nur Transkriptionen, sie gehen darüber hinaus. Etwa im Strawinsky-Konzert, wo sie mit klugen Rubati immer wieder für innere Spannung sorgen,
Die gemeinsame Lektüre zeigt sich vor allem in den vielen Jazz-Rhythmen.. Hier extemporiert das Duo phasenweise quasi Improvisationen, die nur in höchstem Einvernehmen möglich sind.

Alain Steffen:

[…] so ist es Stravinskys “Concerto per due pianoforti”, das auf dieser CD am meisten fasziniert. Zum einen, weil man dieses Stück relativ selten hört, zum anderen, weil die Interpreten einfach hervorragend sind […] Sie trauen sich, dieses Werk als ein sehr modernes Stück zu spielen, komplex, anspruchsvoll und mitreißend. Überhaupt ist es die Ernsthaftigkeit der beiden Künstler […], ihre Liebe zum Detail und zur Struktur sowie ihr Mut, zum größten Teil unbekannte Werke zu veröffentlichen, die diese CD hörenswert macht. Empfehlenswert in allen Hinsichten!


– Fono Forum September 2015 (Julia Spinola)

Im mitreißend virtuosen, zugleich von höchstem Formbewusstsein zeugenden Spiel dieser beiden rasanten Pianisten kommt die Klavierfassung von Strawinkys “Le Sacre du Printemps” als Komposition eigenen Rechts zur Geltung – ja, beinahe zieht man diesen komprimierten, tiefenscharfen Blick auf die kompositorische Essenz von Strawinskys Skandalwerk der im Vergleich fast harmlos wirkenden Orchesterfassung vor. An Farbigkeit, Raumswirkung und rhythmisch-klanglicher Wucht jedenfalls steht diese […] Fassung für Klavier zu vier Händen dem Original in nichts nach.
[…] Schwindelerregend virtuos bewegt sich diese Musik [Sonatine von Nancarrow] in ähnlich-surreal-utopischen Sphären, wie Ligeti sie später in seinen Klavieretüden entwarf. Und auch Arnulf Herrmanns “Hausmusik” bittet Ligeti als Gast hinein. Elektrisierend.


– Yomiuri Shimbun (Yomiuri-Zeitung) (Japan) 16.07.2015 ( Numano )

(“Empfehlung”)

Ich muss zugeben, dass ich die Namen beider Musiker bisher nicht kannte. [….] Aber sobald ich diese Aufnahme zu horen begann, war ich sogleich von den Klängen in den Bann gezogen.
[…] die Schwierigkeit bei Klavierduos ist es, eine gute Balance zu schaffen, die Attacke zusammenzubringen und einen gemeinsamen Klang zu schaffen. Aber diese beiden Pianisten bewältigen von Nancarrow bis zum “Sacre” mühelos sämtliche Probleme, denen Duos gewöhnlich begegnen.
Diese CD biedert sich nicht an, es ist aber eine außergewöhnlich begeisternde Platte.


– Record-Geijutsu (Japan) August 2015 ( Tsutomu Nasuda / Jiro Hamada )

(“Spezialle Empfehlung”)

Tsutomu Nasuda:

[…] Gleich ab dem “Concerto” von Stravinsky zeigt das Duo ein fantastisches Zusammenspiel. Messerscharfe Rhythmik, artikuliertes Passagenwerk. Die Kompositionen von Nancarrow und Herrmann haben ebenso spannende Klänge. Man kann scharf geschliffene Anschläge und sehr sensiblen Sinn für Klänge hören, und es sind ohne Zweifel sehr durchdachte Interpretationen.
Nach zwei Werken der Moderne kommt dann der “Sacre”, der einen ganz besonders frischen Eindruck hinterlässt. Es gibt da wunderbar farbige Klänge voller Imaginationskraft!

Jiro Hamada:

[…] Ihre außergewöhnliche Technik, ihr sehr intensiver und lebendiger Anschlag passen wunderbar zur Musik von Stravinsky und den zeitgenössischen Werken.
Überflüssig zu erwähnen, dass Ihr Zusammenspiel perfekt ist.
Die Klavierversion vom “Sacre” hat eine ganz eigene Attraktivität gegenüber der Orchesterversion, was von einigen hervorragenden Aufnahmen bewiesen wird. Diese Aufführung hat nun Qualitäten, die sie vorangegangenen Aufnahmen absolut ebenbürtig macht.
[…] ich bin sicher, man kann noch viele zukünftige Erfolge von diesem Klavierduo erwarten.